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Samstag, 30. August 2014

Unfall am Klettersteig "Wilde Gams"

Am Donnerstagnachmittag ist ein 72-jähriger am Klettersteig verunglückt. Den Mann veließen nach der Schlüsselstelle die Kräfte. Er versuchte daraufhin noch den Notausstieg zu erreichen. Dabei rutschte er vermutlich aus und blieb mit dem Fuß so unglücklich hängen, so das er mit dem Kopf gegen die Felswand prallte. Trotzdem schaffte er es noch einen Notruf mit seinem Handy abzusetzen.
Da es bereits dämmerte wurde zur Rettung ein Hubschrauber angefordert. Ein Helfer stieg zudem zu dem Verunglückten auf. Er wurde später mit einer Seilwinde gerettet. Bei diesem Steig handelte es sich um den "Wilde Gams" Steig bei Weißbach bei Lofer. Der Steig ist mit E/F bewertet und zählt zu den schwersten des Gebietes.
Laut Berichten häufen sich die Zahle der Unfälle. Die meisten Klettersteiggeher sind mit den Routen überfordert oder sind ganz erschöpft. Mit Klettersteigen wollen viele Gemeinden mehr Touristen anlocken. Allerdings sind die meisten keine erfahrenen Klettersteiggeher, was man an den Unfällen sehen kann.
Also Leute seit vorsichtig und macht lieber erst mal leichte Routen und steigert euch dann um solche Unfälle zu vermeiden.

bergsteiger 1416
©bergsteiger 1416

Dienstag, 26. August 2014

Todesfälle beim Bergsteigen

Heute wieder in der Zeitung gelesen das ein 53 jähriger in den Alpen unterwegs war und dabei gestorben ist. Der Mann stürzte 300 m in die Tiefe und starb. Dies ereignete sich in den Allgäuer Alpen. Der Mann war unterwegs auf den Bockkarkopf. Ebenfalls mussten zwei Menschen die einen Schock erlitten hatten, von der Bergwacht mit dem Hubschrauber gerettet werden.
Erst ein paar Tage zuvor ist ein Mensch in den Berchdesgadner Alpen gestorben. Solche Berichte hört man sehr oft. Allerdings gehen die Zahlen der Unfälle nach Aussagen des DAV zurück. Also Leute seit vorsichtig in den Bergen!

bergsteiger 1416
©bergsteiger 1416

Samstag, 23. August 2014

Schmiedsteig

Vorstellung des Schmiedsteiges

Allgemein:
Diff.: C Var. D/E
340 Hm
Zeit ges.: 3 Std.
Zustieg: 15 min
Abstieg: 50 min
höchster Punkt: 1090 m
640 m lang
Talort: Gosau (Österreich)
Ausgangspunkt: Parkplatz beim Ghf. Gosauschmied

Zustieg:
Von Parkplatz des Gasthofes Gosauschmied geht es als erstes über die Straße und dann rechts auf den Gosaustauseerundweg. Nun die Abzweigung zur Ebenalm und dann noch mal die Abzweigung zum Steig nehmen.

Route:
Mann hat die Wahl zwischen der C Einstiegsvariante oder der D/E Einstiegsvariante. Für die C Einstiegsvariante muss man rechts gehen und für die D/E Einstiegsvariante muss man links gehen (siehe Bild). Die beiden Einstiegsvarianten treffen in der Einbenquerung aufeinander. Diese ist mit C bewertet. Weiter geht es im Fichtenschlag mit maximal B/C bewertet zum ersten Notausstieg. Weiter geht es in einer Art Zickzackroute die maximal C bewertet ist, über eine Leiter mit A, zu der Seilbrücke. Die Seilbrücke kann man auch in einer C Stelle umgehen. Als Letztes folgt noch das Steigbuch. Siehe Bild.

Abstieg:
Am Anfang geht es noch ein wenig nach oben. Dies ändert sich aber mit der Zeit. Die meiste Zeit geht es dann nur noch nach unten. Und man sollte sich auch daran halten immer abzusteigen, sonst verläuft man sich.
Tipp: Im ersten Teil immer den roten Punkten nach und dann möglichst immer in richtung des Stausees gehen (absteigen).

Bemerkung:
Gut mit dem Laserer-alpin Steig und dem Intersport Steig kombinierbar.
Ebenfalls befinden sich dort seit Mitte 2016 drei neue Klettersteige, die mit dem Schmiedsteig verbunden werden können. Es handelt sich hierbei um die einfachen Klettersteige "Max- und Moritz-Klettersteig", sowie noch einen kleinen Übungsklettersteig. Die Schwierigkeiten sind hier bei max. B/C. Durch diese Erweiterung wurde um den Schmiedsteig eine Art "Klettersteigarena" errichtet.
Bewertung:

4 von 5 Sternen
Note: 2+

bergsteiger 1416
©bergsteiger 1416

Mittwoch, 20. August 2014

Victorinox Spartan

Vorstellung des Victorinox Spartan

Technische Daten:
Länge: 9,1 cm
Breite: 1,8 cm
Höhe: 1,8 cm

Funktionen:
1. große Klinge
2. kleine Klinge
3. Flaschenöffner mit
4. -großen Flachkopfschraubendreher
5. -Drahtabisolierer
6. Dosenöffner mit
7. -kleinem Schraubendreher
8. Zahnstocher
9. Pinzette
10. Korkenzieher
11. Stech-Bohr-Nähahle
12. Ring

Bewertung:
Das Victorinox Spartan enthält die wichtigsten Funktionen. Die beiden Klingen sind scharf und bleiben dies auch längere Zeit der Benutzung. Die Klingen bestehen aus Kohlenstoffstahl. Der Dosenöffner ist gut. Außerdem kann der große Flachkopfschraubendreher auch für kleinere Hebelarbeiten verwendet werden. Der Dosenöffner ist zuverlässig und scharf. Der kleine Schraubendreher an der Spitze des Dosenöffners kann zusätzlich auch für kleine Kreuzschrauben verwendet werden. Beide Schraubendreher greifen sehr gut in die Schrauben und das Schrauben selber ist mit dem Messer sehr komfortabel. Die restlichen Tools sind alle gut und robust. Alle Werkzeuge arretieren stark, ohne wackeln. Das Messer liegt gut in der Hand; ohne Ecken und Kanten. Mir gefällt es sehr gut.

Bemerkung:
Das Taschenmesser eignet sich ganz gut für den Outdoorbereich. Aber auch für den täglichen Gebrauch ist es gut geeignet.

Fazit:
4 von 5 Sternen
Note: 2

bergsteiger 1416
©bergsteiger1416

Dienstag, 19. August 2014

Hoher Dachstein 2995 m

Tourenbericht
Das Wetter war sehr gut, allerdings vergleichsweise kalt. Als erstes bin ich mit der Gondel zur Bergstation.  Von dort aus ging es über den Schladminger und den Hallstätter Gletscher zur Seethalerhütte. Der Schnee war etwas fest und hatte sich zum Teil schon in Eis verwandelt. Von der Seethalerhütte ging es dann zum Einstieg des Schulteranstieges. Der Einstieg lag allerdings in einer kleinen Spalte. Somit musste man erst in die Spalte um an das Drahtseil zu gelangen. Nun ging es immer weiter nach oben. Dann auf der Schulter entlang über ein paar leichte ungesicherte Stellen. Weiter über das Mecklenburger-Band. Auf diesem sollte man auf Steischlag achten. Danach trifft man auf den Randkluftanstieg. Jetzt immer weiter nach oben über ein paar schwerere Stellen zum Gipfel. Zusätzlich waren einige Stellen vereist und machten alles noch etwas schwieriger.
Für den Abstieg bin ich wieder nach unten abgesteigen und über den Randkluftanstieg zurück zu der Seethalerhütte und von dort aus wieder zurück zu der Bergstation.
Bemerkung: Beim Randkluftanstieg auf dem Gletscher Pickel und Steigeisen nicht vergessen, um nicht in eine Gletscherspalte zu rutschen. Außerdem sollte man sich auf den Gletscher mit einem Seil gegenseitig sichern.

Fotos: Blick auf die Dachsteinsüdwände (hier Edelgrießkar); Dachstein von der Schulter aus; Schulter; Gipfelkreuz; Gletscherspalte;

Video mit allen Bildern:
https://www.youtube.com/watch?v=jgunwRaXQCU

bergsteiger 1416
©bergsteiger 1416
 
 

Sonntag, 17. August 2014

Dachstein Schulteranstieg

Dachstein Schulteranstieg
Der Bericht dazu, mit ein paar Bildern ist unten verlinkt.

Allgemein:
Diff.: B u. 1+
Zeit ges.: bis 5 Std.
1000 Hm
Zustieg und Abstieg: bis 2 Std.
Höchster Punkt: 2995 m

Charakter:
Diese Tour ist der klassische Anstieg auf den Hohen Dachstein. Es gibt zwei Varianten. Einmal den Randkluftanstieg und den Schulteranstieg. Für den Randkluftanstieg braucht man unbedingt Gletscherausrüstung. Der Schulteranstieg ist leichter.

Zustieg:
Von der Bergstation Hunerkogel geht man zur Seethalerhütte. Der Schulteranstieg ist unweit davon. Für den Randkluftanstieg muss man noch ca. 30 min auf dem Gletscher nach oben. Beachten sollte man unbedingt die Spalten.

Route:
Schulteranstieg: Der Einstieg befindet sich auf ca. 2750 m.  Die ersten 30 Meter sind ohne Seil und nur Stifte. Von dort geht es über die Schulter mit A, teilweise B. Zeitweise gibt es auch kleine ungesicherte Passagen. Man erreicht ein Band deren Ende auf den Randkluftanstieg trifft.
Randkluftanstieg: Nach dem Gletscher geht es in direckter Falllinie in einer Schlucht zum Gipfel. Hier liegt die Schwierigkeit bei A/B und B.

Abstieg:
Einfach den Steig nach unten und wieder zur Bergstation.

Bemerkung:
Man kann auch andere Zustiegsvarianten wählen z.B. von der Dachsteinsüdwandhütte, über den Hunerscharteklettersteig zur Bergstation. Oder auch durchs Edelkrießkar.
Außerdem sollte man die Zeiten der Gondel beachten, um am Ende nicht die letzte verpasst zu haben und man nicht mehr nach unten kommt. Also die Zeit richtig einplanen.

Reisebericht mit zusätzlichen Bildern:
https://bergsteiger1416.blogspot.de/2014/08/hoher-dachstein-2995-m.html

Video zu der Tour: https://www.youtube.com/watch?v=jgunwRaXQCU

bergsteiger 1416
©bergsteiger 1416

Freitag, 15. August 2014

Gerber Suspension Multi Tool

Vorstellung des Gerber Suspension Multi Tools

Funktionen:
1. glatte Klinge
2. Klinge mit Wellenschliff
3. Phillips Schraubendreher
4. Flachkopf Schraubendreher
5. Holzsäge 5 cm
6. Flaschenöffner
7. Dosenöffner
8. kleiner Flachkopf Schraubendreher
9. Schere
10. Spitzzange
11. Drahtschneider
12. Öse
Alle Tools sind mit einem SafeTplus System zur Sicherung ausgestattet.
Mit dem Tool wird eine Nylontasche zum Transport mitgeliefert.

Technische Daten:
Gewicht: 273 g
Länge geschlossen: 10 cm
Länge offen: 15,5 cm
Klingenlänge: 5,3 cm

Bewertung:
Das Gerber Suspension Multi Tool gefällt mir sehr gut. Es ist sehr vielseitig in der Anwendung. Das Gewicht stöhrt kaum. Da alle Tools mit dem SafeTplus System gesichert werden, ist das Tool sehr sicher in der Handhabung. Die Ergonomie der Griffe ist einigermaßen akzeptabel. Allerdings etwas kantig. Die Tools sind gut. Wobei der Dosenöffner etwas besser sein könnte (schärfer). Auch die Säge könte etwas besser sein (schärfer, größer). Aber im Notfall reichen sie aus. Die Schraubendreher greifen gut in die Schraube und das Schrauben selber ist kein Problem. Da die Messer mit einer Einhandbedienung ausgestattet sind, können diese auch sehr schnell ausgeklappt werden. Die Schere ist ausreichend groß und mit einer Federung versehen. Eine Federung hat ebenfalls die Zange. Diese ist, auch dank der am unterem Ende angebrachten Gummipads, sehr komfortabel zu handhaben. Der Drahtschneider ist scharf und kann auch dickere Drähte durchtrennen. Die Klingen sind sehr scharf und die Schnitthaltigkeit ist ok. Leider kann man über den Stahl nicht viel sagen. Es ist wohl der 7Cr17MoV (Chromstahl).
Mit mitgelieferte Nylontasche ist robust uns kann vertikal oder horizontal am Gürtel befestigt werden. Sie wird mit einem Klettverschluss verschlossen.
Das Suspension eignet sich sehr gut für den täglichen Gebrauch (EDC).

Bemerkung:
Das Tool kostet ungefähr 30€. Dieser Preis ist gut im Vergleich zum Tool.

Fazit:
3,5 von 5 Sternen
Note: 2

bergsteiger 1416
©bergsteiger 1416

Donnerstag, 14. August 2014

Höhenglücksteig

Vorstellung des Höhenglücksteiges

Allgemein Höhenglücksteig:
Der Zustieg und der Abstieg dauert jeweils 30 Minuten.
Der Höhenglücksteig ist mit C/D und in der Variante mit D/E bewertet.
200 Hm
Zeit ges.: 2,5 Std.
Umterteielt in drei Teile.

Allgemein Via Ferrata Bambini:
Der Steig befindet sich direkt am Einstieg des Höhenglücksteigs.
Er ist für Kinder sehr gut geeignet und die Schwierigkeit beträgt B/C und in der Variante C.
Zustieg und Abstieg: 30 Minuten
Der Steig ist ideal um sich für den Höhenglücksteig warm zu machen.

Charakter:
Der Höhenglücksteig liegt in der Fränkischen Alb bei Hersbruck, dieses wiederum liegt bei Nürnberg. Er ist ein Steig mit vielen etwas schwereren Stellen. Vor allem die Wittmann Schikane und der dritte Teil erfordern Kondition und Kraft und sollten nur von erfahrenen Klettersteiggehern gemacht werden.

Anreise:
Von Nürnberg nach Hersbruck. Nun richtung Hirschbach oder Pommelsbrunn. Von dort ist Hegendorf eigendlich gut ausgeschildert. Ein Navigationsgerät hilft natührlich ungemein. Wenn man nun das sehr kleine Dörfchen Hegendorf erreicht hat, gibt es östlich des Ortes einen Parkplatz. Dieser befindet sich an der Straße in richtung Neutras.
Tipp: Vorher die Karte lesen.

Zustieg:
Vom Parkplatz geht es gegenüber einen Feldweg in den Wald. Diesen folgt man einfach. Irgendwann kommt man nun in einen Wald. Dort bleibt man bitte auf dem Weg, sonst verläuft man sich schnell. Als letztes kommt man bei Infotafeln an. Links geht es gleich zum Einstieg des Höhenglücksteiges und rechts geht es zum Via Ferrata Bambini.
Tipp: Einfach den kleinen roten Schildern mit dem Steigsymbol folgen.

Route:
Bei der Via Ferrata Bambini gibt es zwei Einstiegsvarianten. Einmal die B/C Variante und die C Variante. Wenn man die B/C Variante wählt geht man über mehrere Brücken. Bei der C Variante muss man eine kleine Leiter hoch (siehe Bilder). Zusätzlich gibt es hier noch eine Variante mit zusätzlichen Kettenbrücken (nicht auf den Bildern).

Der Einstieg des Höhenglücksteiges liegt in einer Felsrinne. Diese ist ungesichert und kann leicht rechts umgangen werden. Die Felsrinne ist allerdings mit ein paar Stahlstiften abgesichert. Außerdem gibt es noch eine Einstiegsvariante mit Drahtseil, deren Schwierigkeit bei D/E bzw. E liegt.
Erster Teil: Als erstes kommt ein Fels mit B und A/B, in der Rinne bewertet. Nun kommt ein kleines Stück zum laufen. Als nächstes kommt ein Fels mit guter Aussicht. Dieser ist mit B bis C/D bewertet. Dann wieder ein Stück zum laufen. Weiter geht es über eine Holzbrücke und einer etwas schweren Nische (C/D). Nun hat man die Entscheidung zwischen der Wittmann Schikane (D/E) oder der Umgehung (siehe Bilder). Weiter geht es über max. B/C zum Ende von Teil eins.
Zweiter Teil: Es kommt eine Wand mit max. C. Außerdem kommt man hinter dem Petruspfeiler hindurch. Nach einer kleinen Gehstelle kommt die Frankenkammer. Eine ungesicherte etwas engere Höhle. Diese kann aber links umgangen werden.
Dritter Teil: Hier wird es schwerer. Als erstes kommen drei D Stellen (nicht zu unterschätzen). In der Mitte hat es allerdings eine Notausstieg. Weiter geht es mit C/D und zwei D Stellen, die es noch mal in sich haben. Am Schluss folgt noch C und B.

Abstieg:
Vom Ausstieg nicht von den vielen schwarzen Pfeilen verwirren lassen, obwohl diese den Weg zeigen. Man nimmt als erstes den Weg, der parallel zu der Wand verläuft. Dies wäre vom Ausstieg gesehen rechts. Bald steht man auf einer kleinen Fläche. Hier nimmt man nun den Weg, der links schräg gegenüber ist. Dort geht es ganz leicht nach oben. Bei einer Weggabelung rechts gehen. Nun Aufmerksam sein. Nach einer Weile wenn wieder etwas mehr Felsen zu sehen sind und man schon ein kleines bisschen gelaufen ist, muss man rechts nach unten abbiegen, wieder zum Einstieg. Am besten immer nach rechts schauen. Der Weg führt dann wieder zum Einstieg. Tipp: Immer über der Felswand lang bzw. über dem Höhenglücksteig zum Einstieg

Bemerkung:
Auf dem Weg von Teil eins zu Teil zwei, kann man einen kleinen Gipfel erklimmen inkl. Gipfelkreuz. Dieser wird mit leichter Kletterei erreicht. Von dort hat man eine herrliche Aussicht.
Auf dem Weg von Teil zwei zu Teil drei gibt es eine Bergwachthütte. Diese ist nur Samstags und Sonntags besetzt.
Die Frankenkammer ist etwas schwierig mit Rucksack, da es aus platztechnischen Gründen fast unmöglich ist mit Rucksack nach unten bzw. durch das Loch zu klettern.
Wichtig: Im Winter ist der Steig, je nach Schnee- und Eislage, sehr heikel und gefährlich. Manche Stellen, die man sonst ganz einfach meistern würde, werden dadurch schwieriger. Manche Tritte sind dann auch vereist und somit unbenutzbar. Spikes o.ä. würde ich empfehlen.

Fazit:
Sehr schöner und anspruchsvoller Ganzjahressteig. Ich kann diesen Steig nur empfehlen

Bewertung:
4 Sterne von 5
Note: 2+

Video zum Steig: https://www.youtube.com/watch?v=DdQTiij2gyo

Fotos: Topo Via Ferrata Bambini; Topo Höhenglücksteig; Steigstelle kurz vor der Echowand; Gipfelkreuz auf dem "Lug ins Land"; Wittmann-Schikane; Petruspfeiler.

bergsteiger 1416
©bergsteiger 1416


 
 
 



Mittwoch, 13. August 2014

Gerber Crucial Multi Tool

Gerber Crucial Multitool Vorstellung

Funktionen:
1. Einhandklinge mit parziellem Wellenschliff und Lainerlock
2. Spitzzange mit
3. Drahtschneider
4. Karabiener mit
5. Flaschenöffner
6. Phillips-Schraubendreher feststellbar
7. Flachkopf-Schraubendreher feststellbar

Technische Daten:
Gewicht: 142 g
Länge geschlossen: 9,1 cm
Länge offen: 14 cm
Klingenlänge: 6 cm

Bewertung:
Das Gerber Crucial Multitool gefällt mir im Großen und Ganzen sehr gut. Der Stahl der Klinge ist leider nicht bekannt, wie bei Gerber meistens üblich. Meistens ist es ein 7Cr17MoV (Chromstahl). Die Schärfe ist ganz gut, allerdings könnte die Schnitthaltigkeit etwas besser sein. Die Lainerlockverriegelung ist ok. Sie hält die Klinge ohne Wackeln. Die anderen Tools sind gut. Allerdings macht der Flaschenöffner ein etwas schwachen Eindruck. Der an der Rückseite angebrachter Gürtelklip ist kräftig genug um das Tool sicher zu befestigen. Das Tool liegt gut in der Hand. Der Flaschenöffner/Karabiner stört nicht bei ausgeklappter Klinge. Er verbessert die Handhabung sogar. Bei ausgeklappter Zange sind die Griffe sehr ergonomisch. Allerdings müssen Kompromisse beim Öffnen bzw. Schließen der Zange eingegangen werden. Das Tool ist im Ganzen robust.
Das Crucial enthält die essentielsten Funktionen und ist damit für den leichte Outdoor Aktivitäten geeignet wie z.B. Wandern oder Trekking.
Obwohl Gerber dieses Tool für den Outdoorgebrauch entwickelt hat eignet es sich auch gut für den täglichen Gebrauch (EDC).

Bemerkung:
Das Tool kostet ungefähr 40€. dieser Preis ist doch ganz akzeptabel im Vergleich zu dem Tool. Eine Alternative wäre aber noch der "Octane" von Gerber.

Fazit:
2.75 von 5 Sternen
Note: 2,5

bergsteiger 1416
©bergsteiger 1416

Dienstag, 12. August 2014

Laserer-alpin Klettersteig

Allgemein:
Diff.: C
ges. Zeit: 1,5 Std.
120 Hm
420 Klettermeter
Zustieg und Abstieg: 20 min
höchster Punkt: 980 m

Charakter:
Der Laserer-alpin Klettersteig ist ein schöner Genuss-Steig mit 420 Klettermetern. Er verläuft direckt über dem Vorderem Gosausee und liegt damit im Dachsteingebirge. Außerdem bietet er einen sehr guten Blick auf den Gosaukamm und auf das Dachsteingebirge.

Route:
Von der Talstation der Gosaukammbahn bzw. dem Parkplatz geht es zum Vorderem Gosausee. Dort geht man links auf den Gosauseerundweg (5min). Weiter geht es nun in ca. 20 min zum Einstieg.
Der Einstieg des Steiges befindet sich unterhalb. Von dort geht es über dem Wasser des Gosausees weiter. Dort liegt die Schwierigkeit zwischen A und C. Weiter geht es auf der Himmelsleiter. Diese ist eine mit B/C bewertete Strickleiter mit Alusprossen. Kurz vor der Himmelsleiter gibt es einen Notausstieg. Dieser führt wieder auf den Gosauseerundweg.
Weiter geht es in mehreren kleineren Querungen nach oben. In diesem Bereich liegt die Schwierigkeit zwischen B und C. Nachdem der höchste Punkt erreicht wurde mit durchgehend B zu der Seilbrücke. Diese besteht aus zwei Seilen und ist mit B bewertet. Nun geht es steil nach oben wobei die Schwierigkeit konstant bei B bleibt. Kurz darauf erreicht man den Adlerhorst mit Sitzbank und Steigbuch. Hinab geht es dann mit B zurück zum Einstieg.
Siehe Bild.
Fazit: Sehr schöne Tour mit gutem Ausblick auf den Gosaukamm und dem Dachsteingebirge. Diesen Klettersteig kann ich nur empfehlen.
Bemerkung: Gut mit dem Schmiedsteig, in Gosau oder dem Intersport Steig, auf den Donnerkogel kombinierbar.

bergsteiger 1416
©bergsteiger 1416

Todesfälle beim Bergsteigen

Ursachen
Die meisten Unfälle beim Bergsteigen passieren aus schlechter Selbsteinschätzung oder falscher Einschätzung der Situation. Die Selbstüberschätzung tritt vor allem bei Anfängern im Bergsport auf, da sie noch nicht so viel Erfahrung haben. Sie trauen sich meist mehr zu als sie können. Dies merkt man z.B. sehr gut am Kibo. Jährlich gehen dort zehntausende hoch aber die meisten brechen die Tour ab. Dabei ist zu bedenken, das eine solche Tour sehr viel kostet. Von den vielen "Gipfelaspiranten" sind sehr viele dabei, die noch nie einen Mehrtagesmarsch gemacht haben. Natürlich kommt es dann auch zu Unfällen.
Ein weiteres Beispiel ist das Matterhorn. Jeder kennt das Matterhorn und jeder will einmal auf dem Gipfel stehen. Viele sind dabei die wenig oder keine Erfahrung haben. Immer wieder passieren dort Unfälle. Ein paar auch mit Todesopfern.
Die Einschätzung der Situation ist eben so wichtig um Unfälle zu vermeiden. Ich stand einmal vor einem sehr steilen und lawinengefährlichen Altschneefeld. In dieser Situation muss man genau wissen ob man sich dieses Hindernis zutraut. Dabei spielen viele Dinge eine Rolle wie z.B. die richtige Ausrüstung oder das eigene Können. Wen man sich nicht sicher ist sollte man es lieber lassen, bevor noch etwas schlimmes passiert.
Die richtige Einschätzung der Situation ist wichtig um sich selbst abzusichern und um Unfälle zu vermeiden.
Fazit: Lieber mit leichten Touren beginnen und sich dann steigern. So sammelt man auch am besten Erfahrungen. Und wenn man sich nicht sicher ist ob man diese Situation meistern kann bzw. noch nicht so viel Erfahrung hat lieber lassen. Natürlich ist ein mal immer das erste Mal aber dann doch mit der passenden Ausrüstung und dem Gewissen das man der Situation gewachsen ist.

bergsteiger 1416
©bergsteiger 1416

Montag, 11. August 2014

Todesfälle beim Bergsteigen

Todesfälle beim Bergsteigen
schon wieder zwei Menschen Tod

Heute habe ich wieder in der Zeitung über diverse Unfälle mit Todesfolge in den Bergen gelesen. In dem einem Fall ist ein Bergwanderer bei einer doch so leichten Tour ums Leben gekommen. Er war bei nassen Wetter unterwegs und ist ca. 200 m in den Tod gestürzt. Er war allerdings sehr gut bzw. passend ausgerüstet gewesen. Er rutschte bei auf dem Weg aus und stürzte in die Tiefe. Dabei hätte er noch leben können, hätte er die Situation nur richtig eingeschätzt.
Des Weiteren ist ein Sportkletterer bei einem schweren Unfall gestorben. Bei einer Klettertour hat sich ein Felsbrocken gelöst und hat das Sicherungsseil durchtrent. Der Mann stürte in die Tiefe und erlag am Wandfuß seinen Verletzungen.
Solche Unfälle passieren in letzter Zeit sehr häufig obwohl die Zahlen der Todesopfer zurückgehen.
Also Leute, schätzt die Situation richtig ein und übernehmt euch nicht. Dazu morgen mehr

bergsteiger 1416
©bergsteiger 1416

Höhenglücksteig

Der Höhenglücksteig ist bei Hersbruck in der Fränkischen Alb. Er ist ein sehr anspruchsvoller Steig, deren Schwierigkeit bei C/D und in der Variante D/E beträgt. Vor allem die Wittmann Schikane mit D/E sollte nur von sehr erfahrenen Klettersteiggehern benutzt werden. Der Steig bietet trotz der Verstecktheit im Wald gute Aussichtsmöglichkeiten. Außerdem kann man einen kleinen Gipfel erklimmen inkl. Gipfelkreuz.
Das Video über den Höhenglücksteig und über die genaue Route gibt es auf meinem Kanal.

Link zu dem Video: https://www.youtube.com/watch?v=DdQTiij2gyo

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©bergsteiger 1416