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Samstag, 31. Januar 2015

Großer Arber Rundtour

Großer Arber Rundtour

Allgemein:
Zeit ges.: ca. 4 Std.
Ausgangspunkt: Wanderparkplatz Riesloch bei Bodenmais
über: Großen Arber 1456m und Kleinen Arber 1383m

Route:
Vom Wanderparkplatz Riesloch, der sich am Ende des Rieslochweges in Bodemais befindet, geht es den Weg Nr. 2 in den Wald. Nach kurzer Zeit schon kommt man an eine Weggabelung. Hier empfehle ich den Weg links zu gehen. Dieser ist als steinig gegenzeichnet. Läuft man ihn nun entlang erscheint schon nach kurzer Zeit ein kleiner Fluss zu unserer Linken. Weiter geht es über leicht steinigem Weg und immer an der Bachseite entlang zu dem Anfang der Rieslochwasserfälle. Hier sollte man ein wenig das Wasser geniesen, bevor es an der linken Seite der Wasserfälle in etwas anspruchsvollerem Gelände nach oben geht. Bald erreicht man wieder ein Stück des Wasserfalles, wo sich das Wasser ein kleines bisschen tiefer herab stürzt. Jetzt geht es im Wald immer dem Weg Nr. 2 lang. Irgendwann erreicht man eine Gabelung, wo es einfach geradeaus zum Kleinem Arber geht und rechts über eine Holzbrücke zum Großen Arber. Hier treffen auch die beiden Wege von der ersten Gabelung zusammen. Nach etwas längerer Zeit erreicht man eine freie Hochfläche, nachdem man durch ein Tor im Zaun gegangen ist. Weiter erreicht man nun eine halbwegs baumfreie Ebene mit dem ersten Blick auf den Großen Arber mit seinem zwei weißen Radarstationen, die Teil der Luftverteidigung der NATO sind. Weiter geht es wieder durch etwas bewachsenes Gebiet zu einem letzten mit Treppenstufen versehenem Stück. Zum Schluss geht es dann eine Treppe hoch, bis man am Wagnerkopf, eine Felserhebung heraus kommt. Steigt man auf den Wagnerkopf so bietet sich ein herrlicher Blick auf den Kleinem Arber und dem Bayerischem Wald mit z.B. dem Enzian (1200m). Zusätzlich erkennt man schon das Gipfelkreuz, dass sich über der Arberhochebene erhebt. Will man nun dorthin, kann man sich zwischen dem Weg links oder dem Weg rechts entscheiden. Ich empfehle den linken Weg, da er eine gute Aussicht bietet. Am Gipfel angekommen liegt einem ein kleines bisschen die Welt zu Füßen und der herrliche Ausblick über das umliegende Gebiet lädt zum Verweilen ein.
Weiter geht es mit der Tour auf dem Weg zum Kleinem Arber. Dazu geht man die deutliche Straße hinab. Man erreicht nun die Chamer Hütte. Diese ist bewirtschaftet aber nicht immer offen. Bitte also die Öffnungszeiten beachten. Gleich hinter der Hütte, die Straße weiter befindet sich der ausgeschilderte Weg zum Gipfel des Kleinem Arbers. Erreicht man diesen über etwas anspruchsvolleres Gelände so bietet sich auch hier ein schöner Rundblick über den Bayerischem Wald und rüber zum Großen Arber. Jetzt geht man einfach den gleichen Weg wieder zurück zu der Chamer Hütte.
Der Abstiegsweg ist der Weg Nr. 2a. Er befindet sich direckt gegenüber des Weges zum Kleinem Arber. Diesen geht man dann einfach entlang über ein paar Straßenquerungen zurück. Nach einiger Zeit auf dem Weg Nr. 2a trifft man auf einen kleinen Bach. Dieser Bach wird dann später einmal zu den Rieslochwasserfällen. Weiter auf diesem Weg geht es über ein paar kleine Holzbrücken entlang wieder zu den Wasserfällen. Der Weg endet bei der zweiten genannten Weggabelung mit der Holzbrücke. Hier kann man sich nun entscheiden, ob man den gleichen Weg zurück geht oder den anderen Weg. Wählt man den anderen Weg, so geht es leicht bergauf. Bald kann man die Wasserfälle von oben erkennen. Allerdings besteht bei diesem Weg kein Zugang zu den Rieslochwasserfällen. Als kleine Entschädingung allerdings gibt es einen kleinen Wasserfall zu sehen. Dieser stürzt sich neben dem Weg bzw.einer Holzbrücke hinunter. Jetzt erreicht man wieder die erste Weggabelung. Als letztes erreicht man in kurzer Zeit wieder den Wanderparkplatz  Riesloch.

Fazit:
Sehr schöne Tour auf den höchsten Berg im Bayerischem Wald.
4 von 5 Sternen
Note: 2

Fotos: Karte; Rieslochwasserfälle 1; Wasserfälle 2; freie Ebene; Gr. Arber; Arberhochebene vom Wagnerkopf aus; Arberhochebene 2; Kleiner Arber; Kl. Arber Gipfel; Aussicht; Gr. Arber vom Kl. Arber.

Video mit allen Fotos: https://www.youtube.com/watch?v=tRR6adkXy2s

bergsteiger1416
©bergsteiger1416

Montag, 5. Januar 2015

Großer Bösenstein 2448m

Großer Bösenstein Rundtour

Allgemein:
Ausgangspunkt: Edelrautehütte 1706m
Zeit ges.: ca. 5 Std.
Land: Österreich
Höhenunterschied: 722m
Rundtour über: Gr. Bösenstein 2448m; Kl. Bösenstein 2395m; Gr. Hengst 2156m

Zufahrt:
Als erstes fährt man auf der A9 bis zu der Abfahrt Trieben. Nun weiter auf der B 114 bis nach Hohentauern und dann auf der Passhöhe rechs ab zu der Edelrautehütte. Dies ist eine Mautstraße.

Charakter:
Sehr schöne Tour in den Niederen Tauern. Landschaftlich sehr toll. Manchmal gibt es ein paar etwas ausgesetzte Stellen, die allerdings keine großen Gefahren darstellen.

Route:
Vom Parkplatz unterhalb der Edelrautehütte geht man erst einmal nach oben. Wenn man die Hütte erreicht hat geht man nun links zu einem Tor im Zaun. Der Weg führt dann zu dem schönen Scheibelsee. Jetzt geht es steiler nach oben bis zu dem Höhenrücken des Hausecks (1982m). Weiter geht es auf etwas schmaleren Wegen zu einer sichtbaren Erhöhung (siehe Bilder). Im weiterem Verlauf geht man auf diese Erhöhung zu. Nach einer steileren Stelle steht man auf ihr und kann den weiteren Verlauf des Weges erkennen. Zusätzlich kann man jetzt die ganz Rundtour einsehen. Weiter geht es nach oben, bis man den Grat des Bösensteines erreicht. Auf diesem geht es dann immer weiter in Richtung Gipfel, wobei immer wieder ein paar kleinere Kletterstellen auftauchen. Zusätzlich wird es ausgesetzter und Schwindelfreiheit bzw. Trittsicherheit ist unbedingt erforderlich. Jetzt erreicht man den Gipfel des Großen Bösensteines mit 2448m der größte Berg in den umliegenden Rottemanner Tauern (Untergruppe der Niederen Tauern). Als nächstes muss man durch einen Sattel. Genau in der Mitte des Sattels geht ein Weg zu der grünen Lacke, drei kleine Seen (siehe Bilder). Will man aber zum Kleinem Bösenstein so geht man einfach geradeaus. Der Weg führt nun wieder hoch und schließlich zum Gipfel mit 2395m. Weiter geht es nun auf dem sehr imposanten und landschaftlich sehr schönem Langmanngrat zum Gipfel des Großen Hengstes. Zum Schluss geht man noch einen einfachen Weg wieder zurück zum Parkplatz.

Bemerkung:
Alternativ kann man auch vom Parkplatz über den Gipfel des Hausecks gehen. Die Wege treffen sich nach dem Höhenrücken wieder. Allerdings sieht man dann den Scheibelsee nicht.

Fazit:
Sehr schöne Tour in landschaftlich toller Umgebung
4,5 von 5 Sternen
Note: 1,5

Fotos: Karte von der Route; Scheibelsee; die sog. Erhöhung mit dem Gr. Bösensteingipfel ganz rechts; Gipfel Gr. Bösenstein; Gr. Bösenstein vom Sattel aus gesehen; auf dem Langmanngrat; fast die ganze Route; Grüne Lacke; umgebende Berge; Gr. Bösenstein von der sog. Erhöhung aus; Scheibelsee mit Umgebung; Gr. Bösenstein vom Langmanngrat aus.

Video mit allen Bildern: https://www.youtube.com/watch?v=XMkRnD2afTs

bergsteiger 1416
©bergsteiger 1416