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Dienstag, 12. August 2014

Todesfälle beim Bergsteigen

Ursachen
Die meisten Unfälle beim Bergsteigen passieren aus schlechter Selbsteinschätzung oder falscher Einschätzung der Situation. Die Selbstüberschätzung tritt vor allem bei Anfängern im Bergsport auf, da sie noch nicht so viel Erfahrung haben. Sie trauen sich meist mehr zu als sie können. Dies merkt man z.B. sehr gut am Kibo. Jährlich gehen dort zehntausende hoch aber die meisten brechen die Tour ab. Dabei ist zu bedenken, das eine solche Tour sehr viel kostet. Von den vielen "Gipfelaspiranten" sind sehr viele dabei, die noch nie einen Mehrtagesmarsch gemacht haben. Natührlich kommt es denn auch zu Unfällen.
Ein weiteres Beispiel ist das Matterhorn. Jeder kennt das Matterhorn und jeder will einmal auf dem Gipfel stehen. Viele sind dabei die wenig oder keine Erfahrung haben. Immer wieder passieren dort Unfälle. Ein paar auch mit Todesopfern.
Die Einschätzung der Situation ist eben so wichtig um Unfälle zu vermeiden. Ich stand einmal vor einem sehr steilen und lawinengefärhlichen Altschneefeld. In dieser Situation muss man genau wissen ob man sich dieses Hindernis zutraut. Dabei spielen viele Dinge eine Rolle wie z.B. die richtige Ausrüstung oder das eigene Können. Wen man sich nicht sicher ist sollte man es lieber lassen, bevor noch etwas schlimmes passiert.
Die richtige Einschätzung der Situation ist wichtig um sich selbst abzusichern und um Unfälle zu vermeiden.
Fazit: Lieber mit leichten Touren beginnen und sich dann steigern. So sammelt man auch am besten Erfahrungen. Und wenn man sich nicht sicher ist ob man diese Situation meistern kann bzw. noch nicht so viel Erfahrung hat lieber lassen. Natürlich ist ein mal immer das erste Mal aber dann doch mit der passenden Ausrüstung und dem Gewissen das man der Situation gewachsen ist.

bergsteiger 1416
©bergsteiger 1416

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