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Samstag, 6. Mai 2017

Donaudurchbruch Rundwanderung

Wanderung um den Donaudurchbruch

Allgemein:
Zeit ges.: ca. 3-3,5 Std.
Ausgangpunkt: Kloster Weltenburg bei Kelheim
Länge: ca. 13km
Höhenunterschied gesamt: 270 Hm
Wegmarkierungen: Hinweg = rote 1 (I),  Rückweg = rote 3 (III)

Route:
Vom Parkplatz bei dem Kloster Weltenburg muss man zunächst einen Weg finden die Fluss zu überqueren. Dazu gibt es entweder eine Fähre weiter südlich des Klosters oder man benutzt die an schönen Tagen häufig anzutreffenden Zillen. Die kleinen Boote setzen einen schon für wenige Euro an das andere Ufer.
Von dort aus geht es erst einmal auf einer befestigten Straße entlang des Flusses. Nach einer Linkskurve verlässt man die Straße und steigt wenige Meter einen erdigen Hang empor. Weiter geht es in bewaldetem Gelände bis zu einer kleinen Abzweigung, die zu einem herrlichem Aussichtspunkt führt. Der Aussichtspunkt, gelegen auf einem hohem Felsen, bietet einen guten Blick auf die Donau und auf das Kloster Weltenburg.

(Foto: Kloster Weltenburg vom Aussichtspunkt)
 
Ein kurzes Stück geht es wieder im Wald entlang, bis zu einer Abzweigung. Der erste (linke) Weg führt immer im Wald entlang. Der zweite Weg (rechts) führt immer an der oberen Kante über der Donau entlang (siehe Karte). Ich empfehle diesen Weg zu nehmen, da er deutlich attraktiver ist.
Deutlich schmaler geht der Weg weiter bis zu einen kleinen Aussichtspunkt. Dieser bietet einen guten Blick auf die dort vorhandenen Felsformationen.
 
 
(Foto: Ausblick)
 
Von diesem recht schmalen Aussichtspunkt führt ein kleiner, leicht zugewachsener Weg, links nach unten. Man steigt über diesen ab und gelangt schließlich an das Ufer des Flusses. Dort besteht die Möglichkeit zu baden, da hier ein kleiner Steinstrand vorhanden ist.
Der Weitere Weg führt immer entlang der Donau. Später lichtet sich das Gelände und man gelangt an ein paar Wiesen. Dort trifft auch wieder der andere Weg auf unseren. Geht man auf wieder befestigtem Weg etwas weiter, unter ein paar Felsformationen hindurch und an ein paar kleinen Höhlen entlang, so erreicht man ein kleines Kloster. Drei Wände, sowie das Dach der Kirche, bestehen aus natürlichem Fels.
 
(Foto: Kirche)
 
Dort besteht auch die Möglichkeit etwas zu essen bzw. zu trinken. Der restliche Weg führt immer an der Donau entlang und später auf dem Deich zu dem kleinem "Hafen" von Kelheim.
 
Für den Rückweg, zurück zum Kloster Weltenburg, muss man zunächst die sich dort befindliche und kaum zu übersehende Brücke überquert werden. Weiter geht es also immer der roten III folgend zunächst durch die Stadt und schließlich wieder in den Wald. Mit leichtem Bergauf erreicht man das sog. "Wieserkreuz". Von dort aus hat man ebenfalls einen sehr guten Ausblick.
 
 
(Foto) Ausblick vom Wieserkreuz auf das kleine Kloster)
 
 
Auf Wald- und später auch einmal auf Feldwegen gelangt man nun zum Ortseingang von Weltenburg. Hier zweigt dann ein Weg ab, der uns zurück zu dem Kloster führt.
 
 
Karte:
Karte: Weg I = Hinweg; Weg III = Rückweg. Der schmale Rote Weg ist der attraktivere Streckenabschnitt
 
Bemerkungen:
-Lohnenswert ist auch ein Besuch der Befreiungshalle Kelheim. Dieser lässt sich gut in die Route mit einbinden.
-Optional ist es natürlich auch möglich mit dem Schiff hin bzw. zurück zu fahren.
 
Lokalitäten:
-Klosterschenke Weltenburg: https://www.klosterschenke-weltenburg.de/
 
Fazit:
Insgesamt eine recht schöne Tour
 
3,75 von 5 Sternen
Note: 2
 
Fotos: Steinstrand vor Kloster Weltenburg (links oben der erste Aussichtspunkt); Steinstrand; Felsformationen (2x); Weg entlang der Donau (2x); Vorsprung mit Wieserkreuz; Ausblick vom Wieserkreuz;
 
Bergsteiger1416
©Bergsteiger1416
 







 

 

Freitag, 26. August 2016

Salzburger Hochthron 1852m

Wanderung auf den Salzburger Hochthron über den Thomas-Eder-Steig


Allgemein:
Zeit ges.: ca. 6 Std. (nur Aufstieg)
Höhenunterschied: ca. 1400 Hm
Land: Österreich (Grenzgebiet)
Ausgangspunkt: Parkplatz "Schellenberger-Eishöhle" bei Marktschellenberg
Markierung: Rot-Weiß

Marktschellenberg (Parkplatz) - Toni-Lenz-Hütte = 3 1/2 Std. und ca. 6 km
Toni-Lenz-Hütte - Salzburger Hochthron = 2 Std.

Anreise:
Von Salzburg aus, fährt man die A10 in Richtung Süden und nimmt die Abfahrt hinter Grödig auf die 160 Richtung Marktschellenberg. Kurz hinter der Grenze, kurz vor Marktschellenberg, erscheint ein Schild mit der Anschrift "Schellenberger Eishöhle 700m". Nach diesen 700m erreicht man einen Parkplatz, der sich auf der linken Straßenseite befindet. Dort parkt man schließlich.

Route:
Von dem Parkplatz aus, geht man nun ein kleines Stück in Richtung Süden bzw. weiter in Richtung Marktschellenberg. Dort befindet sich dann ein geteerter Weg auf der anderen Straßenseite. Hier befindet sich einige Schilder mit der Aufschrift "Schellenberger Eishöhle", "Toni-Lenz-Hütte" und "Salzburger Hochthron".
Diesen Weg schlägt man ein und erreicht so nach kurzer Zeit eine Abzweigung. Man nimmt hier den Schotterweg an der Schranke vorbei. Zu Beginn verläuft dieser Weg recht steil, wird aber später ab und an etwas flacher. Ebenfalls erscheint später ein malerischer Bachlauf zu unserer Linken, der auch an einigen Stellen erreicht werden kann.

(Foto: Bachlauf)
 

Weiter geht es in der Kombination aus etwas steileren Waldwegen und flacheren Forstwegen immer weiter hinauf. Dieser Weg ist nebenbei bemerkt als der sog. "Herz-Kreislauf-Testwanderweg" gekennzeichnet. Dieser beginnt unten am Parkplatz und endet nach ca. 6 km oben an der Toni-Lenz-Hütte.
Später wird nun der Weg felsiger und ausgesetzter. Hier und dort lässt sich auch mal die Toni-Lenz-Hütte blicken vor der Kulisse des Untersberges.

(Foto: Toni-Lenz-Hütte)

Blad verschwinden auch die letzten großen Bäume und man erreicht ein Schild, dass vor Absturzgefahr warnt und ebenfalls die nun schon erreichte Höhe von 1225m angibt. Hier deutlich freier erreicht man nach gut 6 km und ungefähr 3 1/2 Std. die Toni-Lenz-Hütte. Von dieser hat man einen guten Blick auf weitere Berge in der Umgebung wie etwa Dachstein oder Hochkönig.

(Foto: Ausblick von der Hütte mit Dachstein hinten rechts oben)

Hier sollte man rasten und sich etwas stärken, bevor man den Weiterweg über den Thomas-Eder-Steig antritt.
Für diesen muss man über die Terrasse der Toni-Lenz-Hütte gehen und dem Wegweiser zu der Schellenberger-Eishöhle folgen. Hier deutlich ausgesetzter geht es auf etwas schmaleren Wege über einen Hang und später umrundet er einen Felsvorsprung. Hinter diesem befindet sich eine Abzweigung und der Gipfel des kleinen Heubergkopfes 1508m, auf dessen Gipfel ein Metallkreuz steht.

(Foto: Querung des Hanges mit Toni-Lenz-Hütte, rechts)

(Foto: Gipfel des Kleinen Heuberkopfes)

Bei der Abzweigung führen zwei Wege fort. Der Rechte führt zu der Schellenberger Eishöhle und steigt auf. Der Linke führt zu dem Thomas-Eder-Steig und steigt ab. Man nimmt hier den linken Weg. Hier wieder einen Hang querend kommt man bald wieder zu einer Abzweigung, die rechts wieder zu der Schellenberger Eishöhle verläuft. Man geht natürlich weiter geradeaus und erreicht bald das erste Stück des Steiges.
Der Thomas-Eder-Steig verläuft dann immer weiter im Wechsel von freien Laufpassagen und Passagen, in denen man in einem Tunnel Holzleiter hinauf klettern muss. Diese Passagen sind alle mit einem Stahlseil oder einem Geländer abgesichert.

 
 (Foto: zu querender Hang)

 (Foto: erster Teil des Thomas-Eder-Steiges)

 (Foto: Stück mit Holzleitern und Tunnel)

Es geht somit immer wieder, teils sehr steil und mit der Hilfe von Holzleitern, bergauf. Hat man die letzten zwei Leitern hinter sich, befindet man sich in der Mittagsscharte. Diese steigt man auf der rechten Seite, in felsigem Gelände, bergauf. Ist man letztendlich oben angekommen, lässt sich schon das Gipfelkreuz des Salzburger Hochthrones gut erkennen. Weiter auf normalen Wege, im leichten bergauf und ab, erreicht man eine kleine Senke. Von dieser führt dann eine unproblematischer Weg wieder nach oben zum Gipfel des Salzburger Hochthrones, den zweithöchsten Berg des Untersbergmassives mit 1852m.

 (Foto: Senke)

 (Foto: Gipfelkreuz des Salzburger Hochthrones)

Von dem Gipfel aus lässt sich ein großes Panorama bestaunen. Der Blick reicht über Dachstein, Hoher Göll, Hochkönig und Watzman. Ebenfalls lässt sich das viel größere Gipfelkreuz des Geierecks 1806m erkennen und die Bergstation der Untersbergbahn.

Abstieg:
Es besteht natürlich die Möglichkeit den gesamten Weg wieder abzusteigen, was aber sehr zeitaufwendig ist. Ebenfalls kann man mit der Seilbahn in das Tal nach Grödig fahren und von dort aus den Bus nach Marktschellenberg nehmen. Die Bergstation der Untersbergbahn lässt sich von dem Salzburger Hochthron in ca. 15min erreichen.

Karte:

P: Ausgangspunkt/Parkplatz "Schellenberger Eishöhle"; 1: Toni-Lenz-Hütte; 2a: Anfang Thomas-Eder-Steig; 2: Mittagsscharte

Lokalitäten:
- Toni-Lenz-Hütte: http://toni-lenz-huette.de/

Bemerkungen
-Die gesamte Route ist südseitig ausgerichtet. Deshalb wird es dort sehr schnell sehr warm.
-Lohnenswert wäre auch ein Besuch der Schellenberger Eishöhle (größte Eishöhle Deutschlands). Führungen gibt es zu jeder vollen Stunde (Stand: August 2016)
-Aufgrund der Länge würde ich für Familien mit kleinen Kindern empfehlen, nur bis zu der Schellenberger Eishöhle zu gehen, dort die Führung mitzumachen und wieder den gleichen Weg abzusteigen, da sonst bereits der Seilbahnbetrieb bereits vorbei sein kann, bevor man oben ankommt.
-An einigen Stellen ist zum Teil absolute Trittsicherheit gefragt, da es auch zum Teil über loses Geröll geht.

Nützliche Links:
Schellenberger Eishöhle: http://www.eishoehle.net/
Untersbergbahn: http://www.untersbergbahn.at/

Fazit:
Eine sehr schöne Tour.

4,5 von 5 Sternen
Note: 1-2

Video mit Bildern: https://www.youtube.com/watch?v=3tZ0qEtU4rg

Fotos: Ausblick (2x); Bergkulisse; Toni-Lenz-Hütte; Tunnelstück; Holzleiter in die Mittagsscharte; Seilstück; Weiterweg mit Hangquerung; Bergkulisse; Geiereck; Gipfelkreuz Geiereck; Salzburger Hochthron; Dachstein;


Bergsteiger 1416
©Bergsteiger 1416

 














Donnerstag, 5. Mai 2016

Kreuzfelsen 999m

Wanderung auf den 999m hohen Kreuzfelsen

Allgemein:
Zeit ges.: 2,5 Std.
Höhenunterschied: ca. 500m
Land: Deutschland, Bayerischer Wald
Ausgangspunkt: Straße "Arndorfer Ponholz" in Arndorf
Markierungen: "K3" später "Bk3"

Trotz seiner eher bescheidenen Höhe von 999m, stellt der Kreuzfelsen ein lohnenswertes Ausflugsziel dar.

Anfahrt:
Eine Möglichkeit ist, die B85 zu nehmen bis nach Miltach und weiter nach Bad Kötzting. Von dort aus gelangt man östlich nach Arndorf, eine kleines Dorf. Hier zweigt man in die schmale Straße "Arndorfer Ponholz" ab. Man fährt diese bis zum Ende durch und kann dann dort schließlich parken.

Route:
Vom Ende der Straße aus läuft man als erstes scharf rechts auf eine Wiese. Nun folgt man dem rot-weißen Schild "K3" in den Wald. In diesem geht man nun einige Zeit, bis sich der Wald lichtet und man nun eine Wiese zu der Rechten und der Waldrand zu der Linken hat. Später erreicht man den landwirtschaftlichen Betrieb "Maiberg". Es folgt ein kleines Stück Straße. Man geht in Richtung eines Holzschuppens, wo nun uns wieder die Markierung "K3" in den Wald führt. Hier etwas steiler quert man ebenfalls noch zwei Mal eine Straße. Nach diesen zwei Querungen steht man vor einer Abzweigung. Hier ist es zu beachten, dass man rechts geht.
Das Gelände wechselt hier nun allmählich in etwas steinigeres und steileres. Bald erkennt man dann einen großen Felsformation. Dies ist der Plattenstein mit 788m. Auf diesem kann man teilweise ins Tal schauen. Bislang sind wir der Beschilderung "K3" gefolgt. Dies dürfte jetzt in die Beschilderung "Bk3" wechseln. Ebenfalls "weiß-rot". Dem Weg folgt man weiter in Richtung Osten. Das Terrain wird nun sehr steinig und es sind bereits sehr hohe Felsen zu unserer Linken zu entdecken.
Später erreicht man dann die sog. "Heiglhöhle". Dies war einmal ein Unterschlupf eines Räubers, der der Überlieferung nach, reiche Bauer bestohlen habe und die Beute unter den armen Bauer aufgeteilt haben soll.
(Foto: Informationstafel)

Man gelangt später zu einer Abzweigung. Rechts geht es zu der Kötztinger Hütte und Links kommt man zu dem Kreuzfelsen. Man geht hier natürlich den linken Weg. Das Finale macht dann noch ein kleines mit einem Drahtseil abgesichertes Stück, bevor man auf dem Gipfel steht mit seinem ca. 10 Meter hohem Gipfelkreuz.
Vom Gipfel aus hat man einen sehr guten Blick in den Bayerischen Wald und deren Berge

(Foto: Blick vom Gipfel in die Umgebung)

(Foto: Das große Gipfelkreuz)

Der Abstieg erfolgt auf der gleichen Route.

Karte:


Lokalitäten:
-Kötztinger Hütte: Diese befindet sich ca. noch einmal 1 1/2 km in Richtung Osten und kann vom Kreuzfelsen aus gut erreicht werden. Die Hütte befindet sich am Mittagsstein (1034m).
Link: http://www.koetztinger-huette.de/wanderkarte.html

Bemerkungen:
-Am Kreuzfelsen befinden sich auch einige lohnenswerte Sportkletterrouten, die teilweise auch im "Toprope" geklettert werden können.
-Wer noch zu der Kötztinger Hütte möchte, sollte auf jedem Fall etwas mehr Zeit mitbringen.

Fazit:
Eine sehr schöne Halbtagstour mit grandiosem Ausblick. Da sich der Berg aber hoher Beliebtheit erfreut, ist er an machen Tagen aber etwas am Gipfel überfüllt.

4,4 von 5 Sternen
Note: 2+

Fotos: Felsen unter dem Gipfel; Ausblick vom Gipfel (3x); Metall Wegweiser am Gipfel


Bergsteiger 1416
©Bergsteiger 1416



 



Sonntag, 7. Februar 2016

Lusen 1373m

Wanderung auf den 1372m hohen Lusen (Winter)



Allgemein:
Zeit ges.: ca. 4 Std.
Höhenunterschied: ca. 500m
Land: Deutschland, Bayern, Bayerischer Wald
Ausgangspunkt: Wanderparkplatz Fredenbrücke
Tour auf den Lusen, mit seinem "Steinernen Meer"

Anfahrt:
Entweder auf der B12 oder auf der B533 nach Neuschönau und dann weiter nach Waldhäuser. Der Parkplatz befindet sich in einer starken Kurve der FRG4, nordwestlich von Waldhäuser.
Koordinaten: 48° 56' 16" N  13° 27' 16" O

Route:
Vom Parkplatz aus, geht man zuerst über eine Brücke, die sich über der Kleinen Ohe befindet. Von dort geht es in östlicher Richtung immer am kleinem Fluss entlang. Hier ist der Weg relativ steinig und wurzelig. Außerdem werden ein paar Bäche werden immer mal wieder überquert. Von Zeit zu Zeit, befinden sich ein paar Tafel am Wegesrand, die über den Lebensraum bzw. über die hier zu findende Natur informieren.
Nach einiger Zeit, gelangt man zur sog. Martinsklause. Dies ist ein kleiner aufgestauter See, der im 19 Jhd. für den Holztrift angelegt wurde. Ein paar Bänke und weiter oben ein kleiner Unterstand, laden zum Verweilen ein.

(Foto: Martinsklause)

Man steigt mäßig steil empor und zu unserer Rechten befindet sich nun ein tiefer Einschnitt. Nach einiger Zeit gelangt man zu einer Straße, die man ein paar Meter hinauf geht und dann wieder in den Wald abbiegt. Weiter geht es zu dem sog. Teufelsloch. Dies ist eine Ansammlung von großen Granitblöcken, die unter sich einen kleinen Flusslauf aufweisen.
Recht steil geht es nun weiter und das Gelände wird zunehmend baumfreier. Es folgt eine Abzweigung. Zum Lusen geht es rechts und weiter geht es auf einem Steg.

(Foto: Steg, in Richtung Lusen)

Dieser schmale Steg führt bald zu einer weiteren Kreuzung. Hier gibt es ebenfalls wieder einen kleinen Unterstand und die "Glasarche", ein Boot aus Glas, in einer Hölzernen Hand. Geht man um die nächste Ecke, kann man bereits den Lusen, mit seinem Steinernen Meer erkennen.

(Foto: Glasarche)


(Foto: Lusen mit seinem Steinernen Meer)

Es folgt ein gerader Weg, den man in einem leichtem, stätigen Hoch, begeht. Bald steht man der Himmelsleiter gegenüber, eine mit sehr vielen steinernen Stufen versehene Treppe. Diese geht man empor und zum Schluss, steht man der gewaltigen Anzahl von Steinblöcken im Gipfelbereich gegenüber. Das Gelände ist hier völlig baumfrei und bei gutem Wetter, kann man bis in die Alpen sehen. Überschreitet man die Grenze von der noch leicht bewaldeten Zone, zu dem völlig freiem Bereich, kommt ein kleines gewisse alpines Gefühl auf.
Ebenfalls steht man nun auch am Gipfelkreuz, der den sechshöchsten Punkt des Bayerischen Waldes mit 1373m markiert. Von hier aus, bietet sich ein Blick in alle Himmelsrichtungen und man kann z.B. den Rachel erkennen, der sich nur ein wenig östlich befindet.

(Foto: Gipfelkreuz)

Der Abstieg erfolgt auf der gleichen Route.

Karte:


Lokalität:
Lusenschutzhaus: Das Lusenschutzhaus, befindet sich unmittelbar südlich des Gipfels und ist in weniger als 5 Minuten zu erreichen.
Internet: http://www.lusenschutzhaus.de/

Bemerkungen:
-Im Winter, würde ich das Tragen von Grödeln o.Ä. anraten. Im Winter bei viel Schnee, können einige steile Stellen (vor allem die Himmelsleiter) durch den Schnee noch einmal um ein paar Grad steiler sein. Gerade bei fest getretenen Schnee ist die Gefahr auszurutschen bzw. zu stürzen extrem erhöht, vor allem beim Abstieg.

Fazit:
Insgesamt eine sehr schöne und angenehme Tour, mit guter Aussicht.

4.5 von 5 Sternen
Note: 1.5

Video mit allen Aufnahmen: https://www.youtube.com/watch?v=MzITZFVPgs8

Fotos: Blick über das "Steinerne Meer" nach unten (3 Bilder); Kleine Ohe; Brücke; kurz vor dem Teufelsloch; Blick nach unten; Ausblick (3 Bilder)

bergsteiger 1416
©bergsteiger 1416