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Montag, 5. Juni 2017

HTL-Wels Klettersteig

Beschreibung des HTL-Wels Klettersteiges


Allgemein:
Schwierigkeit: C (siehe Bemerkungen)
Höhenmeter: 140 Hm
höchster Punkt: 1707m
Zeit ges.: ca.2,5 Std.
Zustieg: 45 min
Abstieg: 40 min
beste Zeit: Mitte Mai - Oktober
Ausgangspunkt: Feuerkogel-Seilbahn, Bergstation (1590m)
Land: Österreich
Gebirge: Höllengebirge

Anfahrt:
Von der A1 aus nimmt man die Abfahrt in Richtung Gmunden. Weiter auf der B145 an dem Ufer des Traunsees entlang und zum Schluss durch zwei Tunnel, erreicht man den Ort Ebensee. Die Talstation der Feuerkogel-Seilbahn befindet sich in der "Langbathstraße" (ausgeschildert). Dort kann man schließlich parken.

Zustieg:
Von der Bergstation der Seilbahn aus folgt man der Beschilderung "Alberfeldkogel", "Europakreuz" oder direkt "HTL-Wels Klettersteig". Zunächst steigt man etwas auf und geht an diversen Gaststätten vorbei. Später umrundet man dann links den Gipfel des "Heumahdgupfs". Nun leicht absteigend und später wieder leicht aufsteigend erreicht man nun den Punkt, an dem man bereits einen sehr guten Blick auf den Alberfeldkogel bzw. den Klettersteig hat.
Im weiterem Verlauf kommt man an eine Kreuzung. Dort befindet sich ein Schild mit Informationen zu dem HTL-Wels Klettersteig. Hier muss man nun recht den Hang hinunter gehen. Der Weitere Verlauf ist immer absteigend und mit roten Punkten markiert. Allerdings ist der Abstieg recht schlecht angelegt und bedarf Trittsicherheit, da es steile Schrofen bzw. Wiesen hinab geht.

(Foto: Blick während des Zustieges auf den Klettersteig; hier mit Kletterer) 
 
Routenverlauf:
Es folgt zunächst nach dem Einstieg ein etwas steilerer Aufschwung (B). Nach diesem macht ein Schild mit der Aufschrift "50m Verschneidung Schlüsselstelle" auf den schwierigsten Teil der Tour aufmerksam. Diese besteht aus einem Kamin (C). Dieser ist mit ein paar kleinen Trittstiften versehen.
 
(Foto: Kamin)
 
Nach dieser Schlüsselstelle geht es deutlich leichter weiter. Nach dem man wieder eine C Stelle bewältigt hat, gelangt man zu einem Stiftpfeiler, der sehr gut mit dicken Stahtrittstiften abgesichert ist.
Der weitere Verlauf führt immer auf den Grat bzw. auch mal daneben entlang. Manche Stellen sind mit B/C bewertet aber die meiste Zeit hält man sich im Bereich darunter auf. Nachdem man eine Platte bewältigt hat und einmal kurz abgestiegen ist, gelangt man zunächst in eine Rinne und später auf den Gipfelgrat. Der Gipfelgrat ist mit max. A/B bewertet. Von dort aus erblickt man auch den Gipfel des Alberfeldkogels. Gegen Ende kann man sich noch in das Steigbuch eintragen. Der Ausstieg ist direkt auf dem Gipfel.
 
Topo:
 

 
Abstieg:
Gegenüber des Aussteiges befindet sich der Wanderweg. Dieser macht zunächst eine Linkskurve. Nach wenigen Schritte befindet man sich auch wieder auf dem Aufstiegsweg. Diesen folgt man zurück zur Bergstation.
 
Bemerkung:
-Die Schwierigkeit ist zwar mit C angegeben, ist aber meiner Meinung nach schon fast mit C/D zu bewerten. Dies resultiert aus dem Fehlen entscheidender Tritte, wo deswegen auch etwas mehr Armkraft benötigt wird.
-Der Abstieg zu dem Einstieg des Klettersteiges ist sehr schlecht angelegt. Dieser ist bei Nässe sehr gefährlich. Auch bei Altschneefeldern ist der Abstieg nicht zu empfehlen, da dann erhöhte Absturzgefahr herrscht.
-Der Klettersteig kann auch mit Wanderungen auf benachbarte Berge kombiniert werden.
 
Nützliche Links:
 
Fazit:
Eine sehr schöner Klettersteig und wegen der Route entlang des Grates sehr guter Ausblick.
 
Video zum Steig:
 
 
Fotos: Nordostgrat des Alberfeldkogels; Gratstellen (4x); Stiftpfeiler; kurz vor dem Gipfelgrat; Gipfel
 
 







 
Bergsteiger 1416
©Bergsteiger 1416


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